Die Sonne geht langsam hinter dem Colloseum unter. Die Hände noch blutverschmiert. Cleopatra lächelt mich bewundernd an. Wilhelmus Meisterus, der ungeschlagene Gladiator hat wieder einmal seine Kraft bewiesen und Spartacus ordentlich vermöbelt. Ein breites Grinsen macht sich über meinen Lippen breit — Caesar war garnicht begeistert das ich ihm seine Schnitte ausgespannt habe.
Mein Handy klingelt und reißt mich aus meiner Träumerei. Ob ich ran gehen soll? Im alten Rom gabs schließlich auch keine Telefone.
Ich geh ran. Am anderen Ende Sami von der Promoagentur für die ich regelmäßig im Einsatz bin. Fragt ob ich bock habe am nächsten Donnerstag auf der Aftershowparty von Heidis Topmodels zu arbeiten. Ich willige ein. Ein Gladiator muss tun was ein Gladiator tun muss.
Rom, eine wirklich historische, faszinierende Stadt. Hier verbrachte ich mit Cleopa… ähmm… Sarah zwei tolle Tage.
Möglich hat das ganze VeltinsV+ gemacht. Die hatten eine Deckel-Code-Aktion laufen wo man diverse Preise gewinnen konnte. Mitmachen konnte jeder der sich ein Bierchen kauft, den Deckel aufhebt und den abgedruckten Code auf der Facebook Fanpage eingibt. Eine Woche später dann die Mail — gewonnen! cheers V+ !
Am Dienstag ging´s dann mit einer easyJet Maschiene Richtung Süden. In Italien angekommen bestätigten sich gleich mehrere Klischees. Italiener fahren wie bekloppt, parken wie die Sau und haben eigentlich nix auf der Straße verloren. Das Auto auf dem Zebrastreifen abzustellen scheint Nationalsport zu sein. Unglaublich!
Genial auch das Gestikulieren mit den Händen. Unterhalten sich zwei über das Wetter. Von der Körpersprache könnte man meinen die hauen sich gleich die Köppe ein.
Sind aber ein nettes Fölkchen die Italiener. Hilfsbereit und immer freundlich. “Excuse Me, does this bus stop at the main station?” — “si, si, tree moro busi stop”.
Hier ist das leben noch´n tick entspannter. An den Bushaltestellen finden sich keine Uhrzeiten. Der Bus kommt wenn er kommt. Auch schön.
Besonders gut hat mir die Spanische Treppe (Plaza de España) gefallen. Sehr gut zu erreichen mit der Metro. Abends treffen sich auf den Stufen super viele Leute und genießen den mitgebrachten Wein oder ein kühles Bier.
Eine Einkaufstour lässt sich von hier ebenso gut starten. Bekannten Label wie Louis Vuitton, Burberry, Armani und Co haben hier ihre Shops.
Wer an schönen Vintage Stücken interessiert ist wird an der “Via del Governo Vecchio” fündig. Ist eine lange Straße mit unzähligen Vintageshops gleich um die Ecke der “Piazza Navona”
Leider reichen zwei Tage lange nicht aus um Rom wirklich entdecken zu können. Wer diese Stadt besuchen möchte sollte definitiv mehr Zeit mitbringen!
Letztens im web entdeckt. Pummliger Typ ohne jeglichen motorischen Fähigkeiten, tanzt in den verschiedensten Teilen der Welt. Sein Tanz ist nicht wirklich spektakulär — Bei “Detlef D.” würds nicht mal für die erste Runde reichen, dennoch haben über 14 Millionen sein Video angeklickt.
Der ein oder andere wird dieses Video schon kennen. Aber immer wieder schön anzusehen.
Bin gesund und munter in Deutschland angekommen. Vom Hamburger Flughafen auf die Deutsche Autobahn in den Stau… Zwei Stunden stoppender Verkehr. Laune trotzdem gut. Dann endlich zu Hause. Mama hat Stundenlang am Fenster gestanden, gewartet bis das Auto auf den Hof fuhr. War ein rührendes Wiedersehen mit pipi in den Augen und allem was dazu gehört.
Eine Woche sind seit dem vergangen. Es ist schön wieder zu Hause zu sein, schön alle Freunde wieder zu sehen. Hier und da eine warme Umarmung. Auch nette Worte: “Willi du Penner, haust ab und nimmst mich nicht mit”
Aber nach einer Woche Deutschland ist auch wieder gut.
Fernweh lässt einen nicht los. Besonders wenn man Videos wie Dieses sieht.
Der Typ ist echt ne harte Nummer. Organisiert sich auf irgend einem Afrikanischen Basar nen alten klapprigen 2-WD und macht sich in den Norden Namibias auf um den Buschmenschen mal Hallo zu sagen. Geile Aktion.
Hacken: Angebot gilt nur wenn ich noch eine zweite Person organisieren kann:
Also, wer kommt mit..? Kein scheiß… 21 Tage durch die Afrikanische Wüste heizen.. Im Auto/Zelt pennen und Löwen aus nem fahrenden Auto mit Snikers beschmeißen… Route ist noch nicht genau geplant.. Will den Typen aus dem Video mal anschreiben und nach Tips fragen.
Reisezeit so um Weihnachten/Neujahr rum, Klimatechnisch die beste Zeit… muss sehen wie sich das mit dem Studium vereinbaren lässt.
So, jetzt ist mir ganz komisch… Sitze gerade am Dubaier Flughafen und warte auf den Anschlussflug richtung Hamburg. Wenige Stunden noch dann hat mich Deutschland wieder.. kann meine Stimmung schwer beschreiben… Ist ein Mischung aus Heimweh und blos wieder weg… kein Ahnung..
Hatte die letzte Woche vor meinem Heimflug noch einmal in Thailand verbracht… Ein faszinierendes Land… Zuletzt im Dezember mit drei Jungs aus Bayern hier gewesen und jetzt wieder…
Beim zweiten mal Thailand ist man deutlich entspannter.. Man brauch eine gewisse Eingewöhnungsphase bis man sich an den Rhytmus dieses Landes gewöhnt hat… kommt man auf den kulturellen Unterschied erst mal klar, wird man dieses Land lieben.
Montag in Bangkok gelandet. Wurde von nem Kollegen, den ich bei meinem ersten Trip kennen gelernt hatte, abgeholt. Asiate, arbeitet in Bangkok für eine Modeagentur und ist für die Bookings der Models verantwortlich. Der Typ kennt die Stadt wie seine Westentasche. Hat mir seine Couch angeboten. Cheers…!
Die nächsten Tage nahm ich definitiv zu viel Flüssignahrung zu mir, kombiniert mit zu wenig schlaf… Begünstigt wurde das ganze durch die “free-Drinks” die wir in allen Clubs hatten. Vorausgesetzt man arbeitet für die Modeagentur meines Kollegen.
War ein wenig erleichtert als wir endlich Bangkok verlassen hatten und uns auf einen zwei Tägigen Trip an den Westen Thailands machten. Deutlich enspannter als der Süden Thailands. Dicke Engländer händchenhaltend mit jungen Thaimädels bleiben einem hier erspart. Dafür gibt´s eine fantastische Natur, super nette Leute, Tigerstreicheln, Elefanten reiten, feines Hotel und top Essen… Haben´s uns wirklich gut gehen lassen.
Hammer war die Fußmassage. Die gute Frau hat mir am linken Zeh rum geschraubt und am rechten hat´s gezuckt.. echt strange…!
Zurück in Bangkok altes Muster. Feierei und gute Laune…
Mit dem Prinzen von Singapur und einem Glas Dom Perignon angestoßen. Haben uns über´s Reisen in Australien unterhalten. Netter Typ mit riesen Hornbrille…
Wer in Thailand nicht negativ auffallen möchte sollte einige Verhaltensregeln beachten:
Niemals den König beleidigen. Selbst das an die Wand pickeln an dem ein Bild des guten Herren hängt kann schon mal für mehrere Jahre im Gefängnis enden.
Geld nicht achtlos in die Hosentasche knüllen. Auf jedem Geldschein ist ein Bild des Typen.
Niemals einen Thai anschreien. Dies bedeuten den Gesichtsverlust
Gar nicht erst versuchen sich mit den öffentlichen Vekehrsmittel in Bangkok auseinander zu setzten. Nimm ein Taxi. Halbe Stunde Fahrt kostet um die 2 Euro…
Beim Einsteigen ins Taxi immer nach Taximeter fragen.
Kapunkap ist das Thailandische Wort für Danke. Möglichst häufig verwenden.
Wer Dies beachtet wird um eine interessante und facettenreiche Kultur bereichert.
Im Ganzen hat mich die Woche Thailand mit allem drum und dran weniger als ein Mallorca Urlaub gekostet.
(Ach ne, gerade ist unser Pizzabäcker aus Ritterhude an mir vorbei gelaufen.)
Leute, verkauft das Auto, kündigt die Wohnung/Job und macht euch auf den Weg… Werdet´s nicht bereuen.
Für mich gehts jetzt erst mal ans Studieren. Nächster Trip ist schon geplant, Hab Länder wie Indien, Mexico, Brasilien und Südafrika auf meiner Liste stehen.
Eine Stunde bis zur Boardingtime geblieben. Ich glaub ich muss auf´s Klo.…
Zehn Monate in Australien verbracht, davon ein halbes Jahr in Sydney… Was für´ne geile Zeit..!!!
Surfen, tauchen, klettern, schnorcheln, boarden, angeln, sperrfischen und natürlich feiern.… so viele geile Sachen erlebt… Kann mich nicht daran erinnern jemals nur einen Tag gelangweilt gewesen zu sein… es war nur geil…!!!
Dieser Kontinent ist absolut faszinierend. Riesen groß und größtenteils unerforscht . Auf der anderen Seite Städte wie Sydney und Melbourne die mit ihrem Wolkenkratzer nur so strotzen.
Speziell Sydney hat´s mir angetan. Diese Stadt verfügt über eine sehr durchdachte Infrastruktur. Von Überall kommt man nach Überall mit der U-Bahn hin. Das Opera-House ist architektonisch nicht zu schlagen und der Bondi-Beach bietet im Sommer die geilste Lokation um mit Freunden am Strand zu chillen und hin und wieder für nen Surf raus zu paddeln.
Hier mal meine Favoriten für einen Sydney Aufenthalt:
Essen/Chillout:
Hugos, im Kings Cross
Astral-Bar, Dachterasse des Casinos (Abends hammer Sicht auf die Skyline)
Feiern:
IVY Samstag, Sonntag Nachmittag IVY-Pool
Hugos, Kings Cross, Sonntag
Spice, Kings Cross (Früh Club jeden Sonntag ab 6 Morgens)
Shoppen:
Oxford, An der George Street (Eigentlich ist ganz Sydney ein einziges riesiges Kaufhaus. Gute Geschäfte gibt´s an jeder Ecke. Luxuslabel, Underground-shops wo Junge Designer ihre Klamotten anbieten, hier gibt´s alles)
war natürlich nicht nur in Städten unterwegs. Bin so gut wie den ganzen Kontinent mit nem Auto abgefahren. Mitfahrgelegeheiten bei den verschiedensten Leuten angeboten bekommen. 300 km getrampt. Ein Auto gegen nen Baum gesetzt und die Australische Eisenbahn ausprobiert.
Hier mal eine Karte mit meiner Reiseroute:
Es ist ein unglaubliches Land, sehr viel über andere gelernt, eine Menge über mich selbst erfahren, Englisch deutlich verbessert (komme easy an Szym´s Level ran), fantastische und offenherzige Menschen kennen gelernt. Menschen die einfach nur happy sind einem zu zeigen wie großartig ihr Land doch ist.
Speziell am Anfang meiner Reise war ich verdutzt mit solch einer Freundlichkeit konfrontiert zu werden. Man sitzt im Zug auf dem Weg nach Hause und unterhält sich mit dem Nachbarn über den erlebten Tag. Ganz normal.
Um nach den Weg zu fragen brauch man sich nur an eine Kreuzung zu stellen und ratlos zu kucken. Es wird einem an jeder Ecke geholfen.
Sehr ausgeprägt ist auch die “no worries” Mentalität. Man sieht das Leben viel entspannter. Hier wird gearbeitet um zu leben und nicht umgekehrt… ein ganz entscheidender Unterschied!
Der Bankmanager chillt sich nach der Arbeit mit dem Lehrling in den Hyde-Park und genießt die Sonne.
Familien haben ein nettes Picknick am Strand und Willi grinst mit der Sonne um die Wette…
Hier mal einige pro´s zu Deutschland und Australien:
Deutschland
Leitungswasser
Gesundheitssystem
Studium möglichkeiten für Ausländer
Mein Friseur ist besser
Australien
Menschen (ohne Stock im Hintern)
Wahnsinnig geile Natur
Benzin ist deutlich günstiger
Lohn ist besser
Guter Wein
Australische Omis haben hier ein Iphone!
Natürlich könnte man die Liste noch endlos fortführen. Als Fazit kann ich nur sagen: habe die geilste Zeit meines Lebens gehabt und komme für ein Auslandssemester wieder… versprochen!
Schöne Grüße aus Australien, melde mich aus Thailand wieder…
Es ist soweit. Will´s noch gar nicht wahrhaben aber mein Australien Aufenthalt neigt sich dem Ende zu.
Meinen letzten Arbeitstag hatte ich am Dienstag. Wurde gefragt ob ich nicht Lust hätte bei einer Kosmetik Präsentation einige Kaffee´s und Säfte zu servieren. Das ganze in einem Elf-Kostüm.…
“Ähhmm… ne, nicht unbedingt… …wie… 75 Doller die Stunde…? …das Kostüm in Größe L bitte…!”
Hier in Australien wird “Christmas in July” gefeiert… Da der Juli der kälteste Monat im Jahr ist, werden die Plastik Weihnachtsbäume vom Dachboden geholt und es gibt Kekse und Tee… Das ganze nur um mal ein “kaltest” Weihnachte zu erleben… (Hatte um die 23 Grad an dem Tag)
War viel zu früh dort. Egal, schaust dir mal die Gegend an. Laut Google maps müsste gleich um die Ecke das Wasser sein. Bin den Hang runter gelaufen, einige Jogger kommen einem entgegen. In der Ferne sieht man jemanden der sich das Genick brechen möchte… Joga. Angekommen, dachte ich kuck nicht richtig. Liegt mitten in der Stadt ein Wrack! Keine Asiatischen Touristen um mich rum, kein Souvenir-Shop, nicht mal eine Tafel die erklärt was mit dem Schiff passiert ist. Hey, da liegt ein Wrack mitten in der Stadt und niemand scheint sich dafür zu interessieren..!!! Wollte erst auf Schatzsuche gehen, musste aber schon wieder zurück — Schichtbeginn.
In neun Stunden Elf-sein ca. drei Kaffee´s serviert, fünf Säfte ausgegeben und einige mal Wasser nachgefüllt.… In der Zwischenzeit mit dem Weihnachtsmann abgespackt und den Minutenlohn ausgerechnet: 1,25 Doller… Heißt: ein Toilettengang finanziert mir drei Packungen Tim-Tam´s… hehe… !
Hab mich echt gut mit Santa verstanden. Ist ein Australier, Student in Sydney und besitzt ein Ferienhaus mit 100 Hektar Land. Hierhin hat er mich eingeladen. Keine drei Std. später sahs ich mit dem Weihnachtsmann und drei seiner Freunde in einem Polo auf dem Weg in den Wald. Kein Handy-Empfang, keine Autos, keine Nachbarn nur das Zwitschern der Vögel und Kängurus die überall nen Ködel hinsetzten. Magischer Ort, haben hier den Abend am Kamin verbracht, lecker Essen gekocht und einfach nur ne entspannte Zeit verbracht. Am Nächsten Tag zurück nach Sydney in die Zivilisation.
Hier verbringe ich meine letzten Tage mit Ben. Der Typ ist extra aus Melbourne eingeflogen um mir in dieser schweren Zeit Unterstützung zu leisten.