Wieder in der Zivilisation
2,5 Wochen Camping, Natur, Angeln, und Hygienemangel hinter mir… es war der Hammer!!!
Gestartet sind wir in Adelaide wo es dann 3500 km an der Küste entlang richtung Australische Westküste ging.
Mein Luftmatratzen-Nachbar war ein 25-Jähriger Franzose mit 60 GB iPod und um die 250 Busta Rhymes Songs. War mir sofort Sympathisch.
Sonnenbrille auf und los ging’s.
In Port Lincoln angekommen, kleines Fischerdörfchen und einziger Spot in Australien wo man mit dem Weißen Hai, gesichert durch nen Drahtkäfig, schwimmen kann… 500 Ocken kostet der Spaß und nächster Termin wäre ein Sonntag. Heißt zwei Tage warten.
Habens dann doch nicht gemacht. Sind schweren Herzens weiter gefahren. Mit der festen Entschlossenheit hier noch mal her zu kommen.
Geschlafen wurde im Auto, oft direkt am Wasser. Angel aus dem Beifahrerfenster gehalten und gehofft zu den Nudeln nen Fisch statt Spiegeleier servieren zu können.
Hatte auch geklappt. Zwei “King George” aus dem Wasser gezogen, super lecker, keine Gräten. Kostet im Supermarkt um di60 Doller das kg.
Weiter ging’s dann über lange gerade Straßen (146,4 km ohne Kurve), National Parks und das Nix.
Letztes Dorf vor dem Nix ist Ceduna. ab hier gehts 1300 km durch wirklich nix. Autos kommen einem selten entgegen, Von Handyempfang keine Spur und das einzige was einem begegnet sind riesige Adler die die unzähligen platt gefahrenen Kangurus am Straßenrand wegputzen. (Kuhfänger ist hier vom Vorteil)
Kanister voll getankt und los. Direkt am Ortsausgang den Zweiten Gang verloren, shit. Zurück ins Dorf und den einzigen KFZ-Mechaniker um Rat gefragt.
2000 doller würde die Reparatur der Gangschaltung kosten und wir hätten eine Woche zu warten.
Auf die Frage, ob es Wahnsinnig wäre die 1300 km zum nächsten Dorf zu meistern, runzelte er nur die Stirn und sagte: “wish you luck”
Wunderbar, können wir gebrauchen. Let´s do it..
Nach 150 km hat sich dann der 5te verabschiedet. Yes.…!!!
Dennoch, alles gut gegangen, bin nun hier in Perth angekommen wo ich endlich die Gelegenheit habe meine Aborigini-Füße zu waschen und Mutti an zu rufen.
1, 3 und 4 sind meine neuen Lieblingszahlen.
