Wieder in der Zivilisation

Samstag April 18th 2009, 05:56
Filed under: diary,ohnemuttiunterwegs

2,5 Wochen Cam­ping, Natur, Angeln, und Hygie­ne­man­gel hin­ter mir… es war der Hammer!!!

Gestar­tet sind wir in Ade­laide wo es dann 3500 km an der Küste ent­lang rich­tung Aus­tra­li­sche West­küste ging.

Mein Luftmatratzen-Nachbar war ein 25-Jähriger Fran­zose mit 60 GB iPod und um die 250 Busta Rhy­mes Songs. War mir sofort Sympathisch.

Son­nen­brille auf und los ging’s.

In Port Lin­coln ange­kom­men, klei­nes Fischer­dörf­chen und ein­zi­ger Spot in Aus­tra­lien wo man mit dem Wei­ßen Hai, gesi­chert durch nen Draht­kä­fig, schwim­men kann… 500 Ocken kos­tet der Spaß und nächs­ter Ter­min wäre ein Sonn­tag. Heißt zwei Tage warten.

Habens dann doch nicht gemacht. Sind schwe­ren Her­zens wei­ter gefah­ren. Mit der fes­ten Ent­schlos­sen­heit hier noch mal her zu kommen.

Geschla­fen wurde im Auto, oft direkt am Was­ser. Angel aus dem Bei­fah­rer­fens­ter gehal­ten und gehofft zu den Nudeln nen Fisch statt Spie­gel­eier ser­vie­ren zu können.

Hatte auch geklappt. Zwei “King George” aus dem Was­ser gezo­gen, super lecker, keine Grä­ten. Kos­tet im Super­markt um di60 Dol­ler das kg.

Wei­ter ging’s dann über lange gerade Stra­ßen (146,4 km ohne Kurve), Natio­nal Parks und das Nix.

Letz­tes Dorf vor dem Nix ist Ceduna. ab hier gehts 1300 km durch wirk­lich nix. Autos kom­men einem sel­ten ent­ge­gen, Von Han­dy­emp­fang keine Spur und das ein­zige was einem begeg­net sind rie­sige Adler die die unzäh­li­gen platt gefah­re­nen Kan­gu­rus am Stra­ßen­rand weg­put­zen. (Kuh­fän­ger ist hier vom Vorteil)

Kanis­ter voll getankt und los. Direkt am Orts­aus­gang den Zwei­ten Gang ver­lo­ren, shit. Zurück ins Dorf und den ein­zi­gen KFZ-Mechaniker um Rat gefragt.

2000 dol­ler würde die Repa­ra­tur der Gang­schal­tung kos­ten und wir hät­ten eine Woche zu warten.

Auf die Frage, ob es Wahn­sin­nig wäre die 1300 km zum nächs­ten Dorf zu meis­tern, run­zelte er nur die Stirn und sagte: “wish you luck”

Wun­der­bar, kön­nen wir gebrau­chen. Let´s do it..

Nach 150 km hat sich dann der 5te ver­ab­schie­det. Yes.…!!!

Den­noch, alles gut gegan­gen, bin nun hier in Perth ange­kom­men wo ich end­lich die Gele­gen­heit habe meine Aborigini-Füße zu waschen und Mutti an zu rufen.

1, 3 und 4 sind meine neuen Lieblingszahlen.

 

Suche



ÜBER MICH

wilhelm meister





Copyright © Wilhelm Meister, All Rights Reserved