Vier Jahre ist es her, da stand der kleine Willi mit seinem Trolley am Flughafen in Sydney und war bereit den Kontinent zu rocken. Es folgte das geilste Jahr meines Lebens.
Nach sechs Monaten in Sydney ging es weiter über Melbourne nach Adeleide, dann die Westküste hoch bis nach Perth, Broome und Darwin. Hier war die Kohle dann zu ende und ich flog zurück nach Sydney wo ich dann weiter für die Eventagentur arbeitete.
Die Ostküste hatte ich damals bewusst ausgelassen: zu busy, zu viele Backpacker — Ich wollte das richtige Australien kennen lernen.
Zurück in Deutschland war mir klar: ich komme wieder. Total geflashed von den Erlebnissen habe ich versucht meine Bruder Leon heiß auf Australien zu machen — mit Erfolg.
Er und sein Kollege Wilhelm Schulz sind aktuell vor Ort und bereisen den riesigen Kontinent mit einem gekauften 4x4.
Da ich ab April mein Auslandsemester auf Bali absolviere, bot es sich an einen kleinen Abstecher nach Australien zu machen und die Jungs zu besuchen.
We did it. Hier der Beweis:
Photography: Helmut Hasselbusch
Behind the Scenes: Szymon Stefanowicz
Dancemoves: Me
Marcus Schäfer, Kollege aus München und einer der Jungs von ArtPioneers hat mich eingeladen. Seine erste Ausstellung stand an und ich wollte das Ganze in bewegten Bildern festhalten.
Wir kennen uns noch aus Sydney. Haben dort ein halbes Jahr das Appartement geteilt und die geilste Zeit unseres Leben verbracht. So was verbindet natürlich.
Zurück in Deutschland hat er Fotografie als seine neue Intention entdeckt und produziert seit dem geilen Shice. Aber hey, guckt selber mal rein. Website geht demnächst online.
update: www.artpioneers.de
Es muss letztes Jahr gewesen sein. Da lief auf Arte eine Doku über das Diner en Blanc in Paris. Ich kann mich noch erinnern gedacht zu haben: “Geil, so was bräuchten wir in Deutschland”
Letzten Samstag war es dann soweit. Über die Facebook Seite wurde dazu aufgerufen, sich mit Tischen, Stühlen und Proviant bewaffnet an einer kurz vorher veröffentlichten Location zu treffen. Von hier aus ging es dann weiter zum eigentlichen Veranstaltungsort. Alles streng geheim um ein Zuvorkommen der Polizei zu verhindern.
Vor Ort bot sich ein Meer aus weiß gekleideter Menschen und eine Traumkulisse mit Blick auf die Tonhalle und das NRW-Forum. So sah das Ganze dann in Live aus:
Drei Monate ist es her, da haben die Beiden noch am Fenster gestanden und mir zum Abschied gewunken. Jetzt bin ich zurück in good old germany und befinde mich mitten im Klausurstress. Kapstadt vermisse ich sehr! Inspirierende Stadt mit einer riesen Portion Lebensfreude. Obwohl stark europäisch geprägt, drehen sich hier die Uhren langsamer. Absolute Reiseempfehlung!
Edwin und Chris, gute Freunde, arbeiten hier als Models. Die Beiden waren so nett und haben mir für zwei Wochen deren Couch bereitgestellt. Dickes Danke hierfür!
Wie sieht so ein Tag im Leben eines männlichen Models aus? Hier mal ein kleiner Einblick:
Es macht “Bing” Der Pilot ist fertig mit seinem Gesabbel und endlich ist das Mediensystem des A340 frei geschaltet. 12 Stunden Flug liegen vor mir. Ich entscheide mich für “127 Hours” — brutaler Film. Typ ist in der Wildnis unterwegs und wird durch einen herabstürzenden Brocken in eine äußerst missliche Lage gebracht. Der Arm klemmt fest. Ihm bleibt nix anderes übrig als eine Selbstamputation durchzuführen.
Kurzzeitig werde ich nachdenklich. Vielleicht erwischt es mich ähnlich hart? Ist es das Richtige in eine so dünn besiedelt Region zu fahren? Sind die Gefahren nicht zu hoch?
Diesen Gedanken verwerfe ich ganz schnell. Alles nur Panikmache. In der Großstadt kannst ja auch von der Straßenbahn umgemäht werden. So tragisch wie bei dem wird’s schon nicht enden.
Musik: Greendjohn - The Journey Home
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